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TAP/21 - Tramontana auf Pirsch 2021 | Trio Tramontana


Samstag, 19 Juni 2021 - 20:00 Uhr


ONO Das Kulturlokal


Vier Uraufführungen auf einen Streich
Das Projekt verbindet die Musik von vier zeitgenössischen Komponist*innen.

Seit der Gründung von Tramontana in Bern im Jahr 2017 verfolgen die drei Musikerinnen eine gemeinsame Richtung: eine Show zu kreieren, bei der verschiedene Ausdrucksformen zusammen mit Musik auf die Bühne kommen. Tramontana überrascht, inspiriert, bewegt und gibt Denkanstösse mit ihren Aufführungen, von welchen das Publikum betroffen ist. Das Trio hat bereits innovative Konzertformate auf zahlreichen Bühnen in Bern (Musikfestival Bern, Yehudi Menuhin Forum, Dampfzentrale Bern, Zentrum Paul Klee, Soapbox Konzertreihe von Pakt im PROGR, u.a.), schweizweit (ACT Perfor- mance Festival Genf, Kasko Basel, Walcheturm Zürich, La Voirie Biel, Kunst Museum Thun, Salle Berlioz Delémont, u.a.)

Die Vier ausgewählten Komponist*innen:

Samuel Cosandey (1992) studierte Komposition bei Daniel Glaus und Xavier Dayer. Seine Sprache ist geprägt von der Einfachheit der Idee und von der Vorliebe für die kurze Form, in der sich Melancholie und Freude, Auflehnung und Zugehörigkeit sowie Extrovertiertheit und Zurückhaltung gegenüberstehen. Über sein Stück „Annemarie Schwarzenbach-cinq impressions féministes“ für Tramontana sagt er: „Die Komposition, basierend auf humorvollen und destruktiven Bildern von Annemarie Schwarzenbach, nimmt uns mit auf eine audiovisuelle Reise in die universelle Haut der Frau in der Mitte des 20. Jhd. Oder in der heutigen Zeit?“

Anmari Mëtsa Yabi Wili, wohnhaft und tätig an Bord ihres Kulturfrachters Lorin, studierte Komposition bei Jürg Wyttenbach. 1987 hat sie den Musikpreis der Kiefer-Hablitzel-Stiftung erlangt. Die Notiz “El abrazo piel con piel” war ausschlaggebend für den Titel. “Haut an Haut” braucht 2 Häute und eine Verbindung. „Die Haut steht bei der Umarmung für Liebe und Sinnlichkeit, bei einem Wespen- oder Spinnenstich für Verrücktheit, - für welche Sinnlichkeit eigentlich? - für die Streicheleinheiten beim Singen eines Wiegenliedes - auch für nervige Reibereien.“

Noel Schmidlin (1992) studierte Komposition bei Wanja Aloe, Christian Henking, Simon Steen- Andersen und Juliana Hodkinson u.a. Neben seiner Tätigkeit als Komponist beschäftigt er sich intensiv mit freier Improvisation und spielt Geige in verschiedenen Ensembles. Über sein Stuck «Sparen» sagt er: «Sparen kann vielfältig geschehen...zum Beispiel so...»

Cristiana Palandri (1977) ist visuelle Künstlerin und studierte elektronische Musik an der Verdi Hochschule in Milano. Aktuell studiert sie Master in Komposition Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. 2020 erhielt sie “Netzspinnerei Award” für junge Schweizer Komponisten. Ihr Stück, „The verses saved from Oblivion“ lasst sich von einem isländischen Märchen „Sira Halfdan and Björn the violinist” inspirieren.

Tap21 Flyer Ono Kopie

Türöffnung / Galerie / Bar: 19:00 Uhr. Konzert: 20:00 – 21:00 Uhr Eintritt: CHF 20.00 (regulär) / 10.00 (kleine Preis) /40.00 (GönnerInnen)



Piel con piel con piel (UA)

Anmari Mëtsa Yabi Wili


Annemarie Schwarzenbac - Cinq impressions féministes (UA)

Samuel Cosandey


Sparen (UA)

Noel Schmidlin


The verses saved from Oblivion (UA)

Cristiana Palandri


Trio Tramontana

Querflöten - Aurora-Pajón Fernandéz


Bratsche - Alejandra Martin Hernandéz


Harfe - Mathilde Bernard