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WIM Bern


Freitag, 16 Jan. 2026 - 20:00 Uhr


progr_013 (PROGR, Eingang West)


Waisenhausplatz 30, 3011 Bern


Bennardo / Nillesen / Svensson – Sylvain Monchocé &
Mikael Szafirowski

Sylvain Monchocé & Mikael Szafirowski

Monchoce Szafirowski

Sylvain Monchocé: Flöte, Saxophon
Mikael Szafirowski: E-Gitarre

Mal sanft, leise und spärlich, dann wieder dicht, aktiv und explosiv. Die Improvisationen von Sylvain Monchocé und Mikael Szafirowski bestehen aus gebrochenen Linien, eckigen Formen und offenen Phrasen. Ineinander verschachtelte Welten existieren nebeneinander und schaffen einzigartige Interaktionen und Dialoge zwischen den beiden Musikern. Nächtliche Atmosphären entwickeln sich zu Free Jazz und kehren dann wieder zu ihrer Ruhe und Friedlichkeit zurück; oder verschmelzen zu abstrakteren Formen, bis alle Klänge zu gerinnen beginnen und sich wieder in einen Traum verwandeln.

Mikael Szafirowski ist ein finnischer Gitarrist, lebhaft in St. Louis, Frankreich. Er arbeitet intensiv daran, das Vokabular verstärkter Saiteninstrumente durch erweiterte Spieltechniken zu erweitern und neue Formen von Struktur und Klang in der Musik zu erforschen.
Sylvain Monchocé ist Multiinstrumentalist und Improvisator. Interessiert an instrumentaler musique concrète, entwickelt er einzigartige Extended Techniques für jedes seiner Instrumente und erzeugt dabei Klänge zwischen Akustik und Elektronik, mit besonderem Interesse an Atemgeräuschen, granularen Klängen, Multiphonics, Obertönen und Stille.

Audio: https://sylvainundmikael.bandcamp.com/album/sylvain-monchoc-mikael-szafirowski

Bennardo / Nillesen / Svensson

Bennardo Svensson Nillesen klein

Maya Bennardo: Geige
Etienne Nillesen: Extended Snare Drum
Kristofer Svensson: Kacapi


Bennardo / Nillesen / Svensson verbinden Geige, Snare Drums und Kacapi in einer offenen Improvisation. Grundlage ist Āsthita – ein von Kristofer Svensson entwickeltes modales System in 13-limit Just Intonation, inspiriert von den Tönen der Snare Drum von Etienne Nillesen. Die Musik folgt keinem festen Ablauf, sondern entsteht im gemeinsamen Hören, Verweilen und Reagieren – eine klangliche Erkundung, die mikrotonale Feinheiten ebenso betont wie das Zusammenspiel von Resonanz und Stille. So entsteht ein musikalischer Raum zwischen freier Improvisation und modaler Tiefe – transparent, konzentriert und voller innerer Bewegung.

Audio: https://kuyin.bandcamp.com/album/for-violin-snare-kacapi

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